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Die Top-Ten unserer Leserinnen und Leser: Diese zehn Beiträge waren in der abgelaufenen Woche besonders gefragt

(ty) Wir haben für Sie wieder die zehn Beiträge zusammengestellt, die in der abgelaufenen Woche unsere Leserinnen und Leser besonders interessiert haben. Hier die Top-Ten für Sie noch einmal ganz bequem zum Nachlesen. Sie gelangen zum jeweiligen Beitrag, indem Sie einfach auf den blauen Überschriften-Link klicken. 

 

"Das wird sich keiner bieten lassen"

(zel) „Das kann’s nicht sein“, sagt Vohburgs Bürgermeister Martin Schmid (SPD). „Das wird sich keiner bieten lassen“, meint sein Amtskollege Manfred Russer (CSU) aus Hohenwart und prophezeit Unruhe. Der Wolnzacher Rathauschef Jens Machold fürchtet, „dass das den inneren Frieden, die Akzeptanz und die Integration nachhaltig gefährdet“. Reinhard Heinrich (CSU), Gemeinde-Oberhaupt von Reichertshausen, rechnet mit einem „Aufschrei in der Bevölkerung“ und spricht von einem „Schreckgespenst“. Es geht um die drohende übergangsweise Belegung von Turnhallen, um dem Zustrom von Asylbewerbern im Landkreis Pfaffenhofen Herr zu werden.

Den Anfang hatte Martin Schmid gemacht. Der Bürgermeister von Vohburg und Chef der SPD-Fraktion im Pfaffenhofener Kreistag, warnte in der jüngsten Sitzung des Kreisgremiums Landrat Martin Wolf (CSU) ausdrücklich davor, Flüchtlinge in Sporthallen einzuquartieren. „Lassen Sie die Turnhallen außen vor – auch wenn’s nur kurz ist“, appellierte er an Wolf. Die Belegung von Turnhallen schüre Ängste und Sorgen bei der Bevölkerung – und die müsse man ernst nehmen.

Im Gespräch mit unserer Zeitung bekräftigte Schmid jetzt seinen Standpunkt. „Ich bleibe dabei“, sagte er und wurde noch deutlicher: „Ich werde dagegen kämpfen, dass in Vohburg ein öffentliches Gebäude und insbesondere eine Turnhalle zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt.“ Freiwillig werde man jedenfalls keine Sporthalle zur Verfügung stellen. „Weil das kann’s nicht sein.“ Wenn, dann müsse Wolf das schon mit Hilfe von Zwang machen – sprich: Der Landkreis müsste eine Turnhalle beschlagnahmen. „Aber dann hat der Landrat auch die volle Verantwortung dafür zu tragen“, betont Schmid...

 

Straub nimmt Bürgermeister in die Pflicht

(zel) Der Wolnzacher Landtagsabgeordnete Karl Straub (CSU) nimmt die Bürgermeister im Kreis Pfaffenhofen in die Pflicht. Es geht um die Unterbringung von Asylbewerbern und in diesem Zusammenhang um die drohende Belegung von Turnhallen. Im Gespräch mit unserer Zeitung hatten sich mehrere Rathauschefs äußerst skeptisch bis strikt ablehnend über die drohende Belegung von Sporthallen geäußert. Straub, auch Chef der Christsozialen im Landkreis, erklärt nun, er könne zwar „den Aufschrei nachvollziehen“ und auch die Argumente verstehen. Zugleich spielt er jedoch den Ball zurück an die Gemeinden: Die müssten eben andere Möglichkeiten zur Unterbringung der Flüchtlinge finden, dann brauche man auch keine Turnhallen in Beschlag nehmen...

 

Schwerer Unfall auf Baustelle in Scheyern

(ty/zel) Auf einer Baustelle in Scheyern ist ein Handwerker in einen Kellerschacht gestürzt und schwer verletzt worden. Der 46-Jährige musste von der Feuerwehr gerettet werden, ehe er mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden konnte. Die Pfaffenhofener Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks aufgenommen. Wie ein Sprecher der Inspektion gegenüber unserer Zeitung mitteilte, war der Arbeiter ungefähr drei Meter in die Tiefe gestürzt… 

 

Asylbewerber rastet völlig aus

(ty) Ein 21-jähriger Asylbewerber ist in seiner Unterkunft in der Reichertshofener Dieselstraße ausgerastet und hat mit einem Messer mehrere Rigips-Wände beschädigt. Außerdem schlug er gegen Wände und Wohnungstüren. Da nach Angaben der Polizei die Gefahr bestand, dass der junge Mann auch auf Mitbewohner losgeht, wurde er von den Gesetzeshütern ins Klinikum eingewiesen. Er  soll gegenüber den Polizisten erklärt haben, dass er krank im Kopf sei...

 

Achtung, hier droht Abzocke!

(ty) Aktuell versendet die Firma „Europe REG Services Ltd“ mit Sitz in Malta „Eilige Faxmitteilungen“ an Gewerbetreibende im Landkreis Pfaffenhofen. Die Pfaffenhofener Wirtschafts- und Servicegesellschaft (WSP) weist auf eine dubiose Masche hin und mahnt zur Vorsicht.  Im ersten Teil des Schreibens ist bereits die Adresse des Unternehmens voreingetragen, die man nun korrigieren oder ergänzen soll. Nun wird es, wie bei dieser "Geschäftspraktik" üblich, interessant: Der folgende Absatz ist eng beschrieben, hier wird die „notwendige“ Eintragung etwas wirr mit einer „internen Auflösung dezentraler Gewerbeverzeichnisse“ begründet, bevor im letzten Absatz etwas versteckt und unscheinbar ausgeführt wird, dass die Veröffentlichung künftig jährlich 348 Euro netto kostet und mit Unterschrift ein Vertrag mit einer Laufzeit von mindestens drei Jahren geschlossen wird. „Wenn man dieses Formular nun zurücksendet, weil man diesen Passus nicht gelesen hat, wird man in den nächsten drei Jahren Rechnungen über unerfreuliche 1242,36 Euro brutto erhalten“, rechnet die WSP vor und warnt...

 

Skrupellose Finder

(ty) Ein 27-jähriger Münchner vergaß seinen Rucksack mit seinem darin befindlichen iPad und weiteren Utensilien im Gesamtwert von 600 Euro am S-Bahnhof München-Feldmoching. Als er den Verlust wenig später bemerkte und zum Abstellort zurückkehrte, war sein Gepäck unauffindbar. Der findige Verlierer ortete daraufhin mittels einer Tracking-Software sein iPad in einem Wohnhaus in Neufahrn in der Dietersheimer Straße. Er fuhr mit der S-Bahn nach Neufahrn und sprach erfolglos mit mehreren Bewohnern. Vor dem Eingang traf er zufällig ein jüngeres Pärchen. Als er die beiden fragte, erklärten sie ihm, dass sie seinen Rucksack gefunden und mitgenommen hätten. Er bot ihnen 30 Euro Finderlohn. Das war den beiden aber zu wenig. Sie forderten 200 Euro, ansonsten wollten sie sein Gepäck behalten. Die Polizeiinspektion Neufahrn ermittelt nun gegen beide wegen Erpressung... 

 

Warum an der Belegung von Turnhallen wohl kein Weg vorbeiführt

(zel) Der Landkreis Pfaffenhofen muss bekanntlich bis zum Ende des Jahres noch 900 Asylbewerber aufnehmen. Das war der Kreisbehörde dieser Tage von der Regierung von Oberbayern mitgeteilt worden. Damit erhöht sich die Zahl der im Kreis Pfaffenhofen untergebrachten Flüchtlinge auf rund 2000. Zugleich steigt der Druck, Antworten auf die Frage nach der Unterbringung der Flüchtlinge zu finden. „Unsere derzeitigen freien Kapazitäten werden bald erschöpft sein“, sagte Landrat Martin Wolf (CSU) bereits in der vergangenen Woche. 

Am 11. November will Wolf im Rahmen einer außerordentlichen Bürgermeister-Dienstbesprechung die dramatische Entwicklung mit den 19 Gemeinde-Chefs noch einmal thematisieren und Lösungswege erörtern. Fest steht jedenfalls: Die Zeit drängt. Und gefragt scheint nicht weniger  als die Quadratur des Kreises. Bei nüchterner Betrachtung der Fakten und der aktuellen Situation ist es schwer vorstellbar, dass an der – zumindest übergangsweisen – Belegung von Turnhallen überhaupt noch ein Weg vorbeiführt. Die Frage dürfte nicht sein, ob Sporthallen belegt werden, sondern wann...

 

Nicht mit ihr

(ty) Eine 27-jährige Frau aus Neuburg war mit ihrem Pkw auf der Kreisstraße PAF 29 in Richtung Münchsmünster unterwegs, als sie auf Höhe Niederwöhr von einem Pkw überholt wurde. Bei diesem Manöver wurde der Wagen der Frau von dem überholenden Auto an der Fahrerseite gestreift und beschädigt. Der Unfallverursacher setzte jedoch seine Fahrt unbeirrt fort und fuhr weiter in Richtung Münchsmünster. Allerdings hatte er die Rechnung ohne die Frau gemacht...

 

Container für Reichertshausen und Steinkirchen

(zel) Die Gemeinde Reichertshausen schafft in einem ersten Schritt Wohnraum für bis zu 90 Flüchtlinge: Durch das Aufstellen von Containern in Reichertshausen und Steinkirchen sowie durch die Nutzung von akquirierten Immobilien soll das gelingen. Das entsprechende Konzept, das Bürgermeister Reinhard Heinrich (CSU) in der jüngsten Sitzung auf Basis des bereits vor einigen Wochen abgesegneten Positionspapiers dem Gemeinderat vorstellte, wurde einstimmig beschlossen. In einem zweiten Schritt will man sich auf die Suche nach geeigneten Grundstücken machen, um Gebäude zu errichten, die als Flüchtlings-Unterkunft sowie später für Sozialwohnungen genutzt werden können...

 

 In Reichertshausen wird's noch schlimmer

(ty) Im Zuge des aufwändigen Kreuzungsumbaus in der Ortsmitte von in Reichertshausen muss der Einmündungsbereich der  Staatsstraße 2337 (Schlossstraße) in die Bundesstraße ab Montag, 9. November, vollständig gesperrt werden. Der Verkehr in beziehungsweise aus Richtung Jetzendorf wird deshalb großräumig umgeleitet. Die B13 bleibt im Baustellenbereich weiterhin in Richtung München befahrbar, teilt das Staatliche Bauamt Ingolstadt mit. Die Durchfahrt von Reichertshausen in Richtung Pfaffenhofen ist auf der B13 weiterhin nicht möglich...


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