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Die Top-Ten unserer Leserinnen und Leser: Diese zehn Beiträge waren in der abgelaufenen Woche besonders gefragt

(ty) Wir haben für Sie wieder die zehn Beiträge zusammengestellt, die in der abgelaufenen Woche unsere Leserinnen und Leser besonders interessiert haben. Hier die Top-Ten für Sie noch einmal ganz bequem zum Nachlesen. Sie gelangen zum jeweiligen Beitrag, indem sie einfach auf den blauen Überschriften-Link klicken.

 

Ein Fall wie aus einem Kriminalfilm

(zel) Die Geschichte klingt wie aus einem Kriminalfilm: Ein gestohlenes Auto wird von einem Unbekannten über Feldwege gesteuert, landet schließlich in einer Art Entwässerungsgraben. Und am Ende wird der Pkw angezündet, brennt völlig aus. Die Feuerwehr rückt an, startet zusammen mit der Polizei eine Suchaktion nach dem Fahrer. Auch ein Polizei-Hubschrauber kreist über dem Gebiet. Doch bis dato fehlt vom Pkw-Lenker jede Spur. So geschehen in der Nacht bei Kreuzmühle in der Nähe des Pfaffenhofener Ortsteils Uttenhofen. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen...

 

Ermittlungen nach Kundgebung in Winden

(ty) In der Nacht zum Donnerstag, 16. Juli, wurde bekanntlich auf die künftige Asylbewerber-Unterkunft im Reichertshofener Ortsteil Winden am Aign ein Brandanschlag verübt. Zwei Tage später, am Samstag, rief „La Resistance – Antifaschistische Gruppe Ingolstadt“ (kurz: Lara) zu einer „Spontankundgebung“ im Sinne einer Mahnwache vor dem ehemaligen Gasthof Däuber auf, wo das Nebengebäude komplett ausgebrannt war. Nach dieser Demo ermittelt nun das Pfaffenhofener Landratsamt – denn sie hätte nach dem bayerischen Versammlungsgesetz vorher angezeigt werden müssen, wie die Kreisbehörde heute mitteilte. Außerdem ermittelt die Kripo wegen eines von „Lara“ verteilten Flugblatts, in dem den Windenern eine Mitverantwortung an dem Anschlag zugeschrieben wird...

Lesen Sie dazu auch: 

„Wir wollen das Ding aufklären“ (zum Stand der Ermittlungen nach dem Anschlag)

Verbaler Rundumschlag

 

Großeinsatz auf dem Hauptplatz

(ty) Noch bevor die Sonne aufging, waren Mitarbeiter der Pfaffenhofener Stadtwerke und der Firma Seizmeir aus Mitterscheyern am Hauptplatz schon schwer im Einsatz: Dort wurden nämlich aktuell die Fugen verschlämmt. Diese Arbeit sei in regelmäßigen Abständen nötig, da sich die Fugen aus Brechsandgemisch zwischen den Granitpflastersteinen auch „herausfahren“, wie eine Sprecherin der Stadtverwaltung erklärt. Ein weiterer Grund für die Maßnahme sei, dass die regelmäßige Reinigung der Pflasterflächen deutlich schwieriger sei als zum Beispiel auf Asphaltflächen, da die Fugenfüllung zu schnell verloren geht...

 

Steigt das Volksfest 2017 mitten in der Stadt?

(zel) Soll das Pfaffenhofener Volksfest im Jahr 2017 mitten in der Innenstadt steigen? Mit Riesenrad auf dem Hauptplatz und Ständen und Buden auch in den Straßen drumherum? Diese Idee ist jetzt aufgekommen, weil im besagten Jahr wegen der Gartenschau der Volksfestplatz zum gewohnten Wiesn-Termin noch nicht frei ist. Deshalb gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Erstens: Das traditionelle Spektakel wird ausnahmsweise in den Oktober verschoben  – so war es bislang geplant. Oder zweitens: Das Volksfest steigt dann eben woanders – und zwar in der City. 

In politischen Kreisen wird über die zweifelsohne Aufsehen erregende Idee vom Volksfest in der Innenstadt bereits diskutiert. Und zwar nicht nur abseits des Protokolls, sondern ganz offiziell. Bürgermeister Thomas Herker (SPD) bestätigte gegenüber unserer Zeitung, dass man sich im nicht-öffentlichen Teil der jüngsten Kulturausschuss-Sitzung mit dem Thema befasst hat. Und er bestätigte auch, dass man sich in der Stadtverwaltung bereits konkrete Gedanken über die Umsetzbarkeit gemacht hat.

„Vom Platz her würde es gehen“, sagt Herker. So könnte zum Beispiel auf dem Hauptplatz ein Riesenrad aufgestellt, auf dem Parkplatz zwischen Rathaus und Sparkasse ein großes Zelt platziert werden. Buden und Stände könnten am Hauptplatz verteilt werden. Am oberen Hauptplatz zum Beispiel wäre Platz für die beiden kleineren Zelte. Und theoretisch könnte man ja auch die Nebenstraßen noch nutzen. Im Kulturausschuss habe es allerdings „große Bedenken“ gegeben...

 

Kindergarten evakuiert

(ty) Am Freitag wurde im Kindergarten St. Martin in Scheyern eine Feuerwehr-Übung unter realen Bedingungen abgehalten. Dazu wurde um 10 Uhr der Feueralarm ausgelöst und die hiesige Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen und 17 Leuten an. Das fingierte Szenario: Zwei vermisste Personen im verrauchten Keller des Gebäudes. Die Floriansjünger gingen mit zwei Angriffstrupps zur Rettung vor. Insgesamt waren sechs Atemschutzgeräteträger in voller Montur im Einsatz.

Der Sinn der Übung bestand vor allem darin, eine realistische Einsatz-Situation bei vollem Kindergartenbetrieb zu proben, wie ein Feuerwehr-Sprecher erklärt. Die Kinder sollten auch das Bild eines voll ausgerüsteten Atemschutzgeräteträgers mit Atemmaske und Sauerstoffflasche kennenlernen, das sich doch vom „klassischen“ Bild des Feuerwehrmanns unterscheidet. Außerdem übten die Sprösslinge mit ihren Erzieherinnen das Verhalten im Ernstfall sowie die Evakuierung des Gebäudes...

 

Staatsstraße wird komplett gesperrt

(ty) Die seit Ende Mai laufenden Arbeiten für die dritte Fahrspur der Bundesstraße 16 südlich von Ernsgaden verlaufen nach Angaben des Staatlichen Bauamts Ingolstadt voll im Zeitplan. Um die neue Verbindungsrampe der B16 mit der Staatsstraße 2232 an der Anschlussstelle Ernsgaden-Ost anbinden zu können, wird die Staatsstraße zwischen der B 16 und Nötting ab Montag, 27. Juli, für voraussichtlich zwei Wochen gesperrt.

Aktuell wird entlang der B 16 der Unterbau der neuen Fahrspur geschüttet. Der Dammbau im Bereich der neuen Verbindungsrampe und im Anbaubereich der Staatsstraße ist bereits abgeschlossen, wie das Staatliche Bauamt berichtet.
 Ab Montag soll nun im Bereich der Staatsstraße und der neuen Verbindungsrampe der abschließende Asphalteinbau erfolgen. „Hierzu wird die Staatsstraße baulich verstärkt“, erklärt Arne Schönbrodt, der zuständige Abteilungsleiter...

 

Zehnjähriger Bub erstattet Selbstanzeige

(ty) Völlig niedergeschlagen kam ein zehnjähriger Bub zur Polizeiinspektion Landshut. Nachdem ihm eine Polizistin Eintritt in die Wache gewährt hatte, erzählte er seine ungewöhnliche Geschichte – und wollte Selbstanzeige erstatten. Kaum über den Tresen blickend, berichtete der junge Mann über seine schlechten Noten in der Schule. Der jüngste Mathetest sei „voll in die Hose gegangen“ und mit der Note 5 bewertet worden. Der Bub schämte sich deshalb sehr und fasste den Entschluss, die Probe nicht den Eltern vorzulegen. In diesem Zusammenhang stellte sich aber ein Problem: Denn ein Erziehungsberechtigter musste die verpatzte Probe abzeichnen. Nach langem Hin und Her kam der Viertklässler jedenfalls auf die Idee, die Unterschrift des Vaters zu fälschen. Und so nahm das Ganze seinen Lauf 

 

Haus kommt weg, Fassade bleibt stehen

(zel) Die Tage des legendären Café-Herb-Gebäudes am oberen Hauptplatz von Pfaffenhofen sind gezählt. Das historische Haus wird demnächst abgerissen, macht einem Neubau Platz, in dem Laden- und Büroflächen entstehen werden. Die Fassade des historischen Gebäudes, die praktisch zum Inventar der Pfaffenhofener Innenstadt zählt, bleibt aber stehen. Und genau das ist das Besondere an dem Projekt, das nicht zuletzt durch diese Maßnahme der für die City aufgestellten Gestaltungsfibel gerecht wird.

Jetzt wurde mit dem Aufbau eines speziellen Stützgerüsts begonnen, mit dem die Fassade gesichert und befestigt werden soll. Sobald diese Vorarbeiten abgeschlossen sind, wird der Rest abgerissen. Allerdings sollen zunächst die hinteren Gebäude – zur Auenstraße hin – weichen, wie Eigentümer Bernhard Nischwitz berichtet. Der Abriss des ehemaligen Caféhauses werde wahrscheinlich nicht vor übernächster Woche erfolgen. Der Neubau soll – so der vorgesehene Zeitplan – Anfang November 2016 fertig gestellt sein...

 

Wenn der FC Bayern kommt, muss Gott weichen

(ty) Die ursprünglich für Ingolstadt vorgesehene Patrona-Bavariae-Wallfahrt der bayerischen Bistümer wird nach Eichstätt verlegt. Der Grund: Am Wallfahrtstag, 7. Mai 2016, findet in Ingolstadt das Bundesliga-Rückrundenspiel zwischen dem FC Ingolstadt und dem FC Bayern München statt. „Wir haben mit städtischen und kirchlichen Stellen sowie der Polizei der Stadt Ingolstadt gesprochen. Sie alle waren einhellig der Meinung, dass man aus organisatorischen Gründen die Wallfahrt verlegen sollte“, erläutert Domkapitular Alfred Rottler die Entscheidung.

Außerdem wolle das Bistum Eichstätt nicht parallel zum Bundesligaspiel eine kirchliche Großveranstaltung durchführen, die wie eine Gegenveranstaltung wirken könnte. Mit der Verlegung nach Eichstätt ergebe sich nun eine inhaltliche Neuausrichtung, so Rottler, Leiter der Hauptabteilung Pastoral und kirchliches Leben im bischöflichen Ordinariat. Der Wallfahrtsgedanke soll nun stärker zum Tragen kommen...

 

Eine Frau kam mit gebrochenem Arm an

(zel) Nachdem tags zuvor von der Regierung von Oberbayern der Notfallplan zur Unterbringung von Asylbewerbern im Kreis Pfaffenhofen aktiviert worden war, sind die ersten 100 Flüchtlinge eingetroffen. Sie wurden in zwei Bussen von der Erstaufnahme-Einrichtung in München hergebracht. Insgesamt bis zu 150 Personen sollen für vier bis sechs Wochen, maximal für drei Monate in den Räumlichkeiten an der Pfaffenhofener Trabrennbahn einquartiert werden, die bekanntlich von der Urbanus-Brauerei angemietet werden konnten. Danach sollen sie auf Unterkünfte im Freistaat verteilt werden – einige davon möglicherweise auch im Kreis Pfaffenhofen. 

Die Asylbewerber, die in Pfaffenhofen ankommen, würden kurz nach ihrer Ankunft in München im Rahmen des Notfallplans nach Pfaffenhofen weitergeleitet, hieß es von der Regierung von Oberbayern. Und es wurde erklärt: „Zuvor werden alle im so genannten Ankunftszentrum in München, der ersten Anlaufstation für neu Angekommene, zunächst medizinisch erstuntersucht.“ Allerdings habe sich unter den Personen, die Pfaffenhofen mit dem ersten Bus erreichten, eine Frau befunden, die einen gebrochen Arm hatte, wie Landrat Martin Wolf (CSU) berichtete. Sie sei umgehend mit Begleitung per Taxi ins Krankenhaus gebracht worden...


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