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Bei alleine rund 500 000 sichergestellten Mails wird die Aufklärung der Ingolstädter Klinikum-Affäre sehr lange dauern – Interims-Geschäftsführer Alexander Zugsbradl treibt auch die interne Aufklärung konsequent voran

(ty) Ein Pressegespräch im Klinikum Ingolstadt ist derzeit kaum möglich, ohne bei der Klinikums-Affäre zu landen, die derzeit Stadt und Politik in Beschlag nimmt. Und so kam gestern auch Interims-Geschäftsführer Alexander Zugsbradl auf das Thema zu sprechen, wobei er eine zügige Aufklärung versprach, aber auch betonte, dass es wohl sehr lange dauern werde, bis alleine die rund 500 000 von Polizei und Staatsanwaltschaft gesicherten E-Mails ausgewertet seien.

Er warnte in diesem Zusammenhang vor Vorverurteilungen ebenso wie vor falscher Loyalität. Jetzt sei die zeit, neben den staatsanwaltschaftlichen auch hausinterne Untersuchungen voranzutreiben, um Schaden vom Klinikum fernzuhalten. Die medizinische Qualität müsse – so Zugsbradl – wieder im Fokus stehen.

In diesem Zusammenhang freue er sich, dass die medizinische Kompetenz des Klinikums unter der Affäre ebenso wenig gelitten habe wie das Vertrauen der Patienten. Heuer seien die Patientenzahlen in allen bereichen gestiegen. 36 900 vollstationäre Patienten hat das Klinikum Ingolstadt im laufenden Jahr verzeichnet und 324 500 Pflegetage. Und die Auslastung werde am Ende des Jahres bei voraussichtlich 80 Prozent liegen. 

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